Freispiel: Der unterschätzte Bildungsort in der Kita
„Spiel ist nicht Spielerei, es hat hohen Ernst und tiefe Bedeutung.“ – Friedrich Wilhelm August Fröbel
Kinder dabei begleiten, sich selbst und ihre Umwelt zu entdecken
Dauer
Das werden Sie lernen
- Wie Kinder lernen
- Die Bedeutung von Spiel und Freispiel
- Die Rolle und Haltung von pädagogischen Fachkräften im Freispiel
- Die Begleitung von Freispiel und Interaktionsprozessen
Inhalte
Im freien Spiel entscheidet das Kind selbst, mit wem und auf welche Weise es seine Selbstwahrnehmung erleben und erproben möchte. Eine anregend vorbereitete Lernumgebung unterstützt diesen Prozess.
Das Spiel ist eine Grundform kindlichen Handelns, in der Kinder sich selbst und ihre Umwelt wahrnehmen und – im wahrsten Sinne des Wortes – „be-greifen“. In dieser Phase des Kita-Alltags beschäftigen sie sich intensiv mit sich selbst und erweitern dabei ihr Selbstkonzept.
Pädagogische Fachkräfte übernehmen in dieser Phase eine bedeutsame Rolle: Sie begleiten das Kind als Beobachter*innen, als Spielpartner*innen, Moderator*innen, Vorbereiter*innen, Impulsgeber*innen sowie als Sicherheitsbeauftragte.
Ziel ist es, das Freispiel als wichtigen Bildungsort in der Kita genauer anzuschauen und die eigene Rolle darin bewusst und praxisnah zu gestalten.
Methoden
- Impulsreferate
- Fallbeispiele
- Arbeit in Kleingruppen
- Denkanstöße und Austausch im Plenum