Jenseits von Rosa und Blau – Kinder stärken durch geschlechterreflektierte Pädagogik in der Kita
„Im Rahmen der Inklusion ist genderbewusste Pädagogik eine Querschnittsaufgabe in der Kita.“ – Linda Engels
Kinder kommen nicht geschlechtsneutral in unsere Einrichtungen – sie bringen bereits früh
Erfahrungen, Erwartungen und Bilder von „Mädchen“ und „Jungen“ mit. Doch wie entstehen diese Vorstellungen eigentlich? Und was haben sie mit unserer pädagogischen Arbeit zu tun?
Dauer
Das werden Sie lernen
- Erkennen und Reflektieren eigener Haltungen, Zuschreibungen und pädagogischer Routinen
- Wie wir Mädchen*, Jungen*, transidente, nicht-binäre und intergeschlechtliche Kinder wie auch Person in Familienkontexten sensibel begleiten können
- Erziehungspartnerschaften mit Eltern im Kontext von geschlechterreflektierter Pädagogik
- Sozialisationsphasen und Entwicklungsstufen von Kindern
Inhalte
Frauen und Männer haben einen Einfluss auf Mädchen und Jungen, die sie begleiten, sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum. Das Bedürfnis der Kinder nach Anerkennung und Wahrnehmung ihrer Individualität wird nicht selten von Fachkräften übersehen. „Die Jungen“ und „die Mädchen“ sind oft Teil der Auseinandersetzung mit der Geschlechterthematik in der Kita, während die Vielfalt geschlechtlicher Identitäten noch kaum thematisiert wird.
Wie begegnet unsere Gesellschaft Mädchen und Jungen? Wo erleben sie Einengung, und wo werden Entwicklungspotenziale verdeckt? Wie wirkungsmächtig sind Rollenstereotype? Die Kategorie „Soziales Geschlecht/Gender“ wird erläutert und bearbeitet – sie soll als Querschnittsaufgabe in der Kita sichtbar und wirksam werden.
Methoden
Methodisch wird stark teilnehmerorientiert gearbeitet:
Inputs, Selbstreflexion und kollegialer Austausch bilden den roten Faden.