Erwachsenenbildung – Hochschulzertifikat
Lebenslanges Lernen erforschen,
erwachsene Lernende wirkungsvoll begleiten.
Dauer
Hochschulzertifikat
Nach erfolgreicher Teilnahme wird ein Hochschulzertifikat der Pädagogischen Hochschule Freiburg ausgestellt.
Sie erhalten 20 Leistungspunkte nach dem European Credit Transfer System (ECTS), wenn Sie in einem erwachsenenbildnerischen Tätigkeitsfeld arbeiten oder 12 ECTS ohne diese Tätigkeit. Diese Leistungspunkte können auf Hochschulstudiengänge angerechnet werden; über die Anrechnung entscheidet die aufnehmende Hochschule. Das Kontaktstudium entspricht einem Certificate of Advanced Studies (CAS).
Das werden Sie lernen
- Was Erwachsene von Weiterbildungen erwarten, wie Erwachsene lernen und wie Sie in den Lehr-/Lernprozess eingebunden werden wollen.
- Bildungsangebote zu planen, durchzuführen und zu evaluieren.
- Die Fähigkeiten zu nutzen, die die Lernenden mitbringen, und auf ihre Bedürfnisse einzugehen.
- Die Potenziale, die in der Gruppe liegen, aktiv zu nutzen, die Gruppe zu aktivieren und sich dabei selbst in Ihrer Rolle als Lehrperson zu entlasten.
- Ihr eigenes Lehrverhalten zu beobachten und es weiterzuentwickeln.
- Ihren eigenen wissenschaftlichen und praktischen Standpunkt zu den behandelten Themen zu artikulieren und zu verteidigen.
- Ihre eigenen Lernprozesse zu beobachten, zu reflektieren und weiter zu entwickeln.
- Sie erarbeiten sich eine eigene “Philosophie” der Erwachsenenbildung und lernen, dass diese im Prozess des eigenen lebenslangen Lernens ständig reflektiert und erneuert werden muss.
- Sie werden Herausforderungen in ihrer eigenen beruflichen Tätigkeit erkennen und gemeinsam mit den Lehrenden und Ihren Mitstudierenden Handlungsmöglichkeiten entwickeln.
- In Wahlseminaren besteht die Möglichkeit, eigene Prioritäten zu setzen.
Inhalte
Warum Erwachsenenbildung im Kontaktstudium studieren?
Erwachsene wissen in der Regel genau, was sie von einer Weiterbildung erwarten. Sie möchten in einer angenehmen Atmosphäre lernen und erwarten hohe Professionalität. Sie erwarten im gesamten Prozess, manchmal schon ab der Planung, in Entscheidungen eingebunden zu werden und sich effektiv weiterzuentwickeln. Sie erwarten hohe fachliche und methodische Kompetenzen.
Das Kontaktstudium Erwachsenenbildung hilft Ihnen beim Erwerb dieser Kompetenzen.
An wen wendet sich das Kontaktstudium? Die Zielgruppe:
Das Kontaktstudium wendet sich an Berufstätige mit und ohne ersten Studienabschluss, die hauptberuflich, nebenberuflich oder ehrenamtlich entweder
- in der Erwachsenenbildung tätig sind,
- dort tätig werden wollen oder die
- in anderen Zusammenhängen, hauptsächlich bei Team- und Organisationsentwicklungen, Lernprozesse von Erwachsenen unterstützen. Diese Zielgruppe umfasst zum Beispiel
- Lehrende in der beruflichen und außerbetrieblichen Weiter- und Fortbildung,
- Dozent*innen in der allgemeinen Erwachsenenbildung
- Leiter*innen oder Mitarbeiter*innen von Kindergärten, Familienzentren, sozialen Einrichtungen, Betrieben, öffentlichen Einrichtungen, Verwaltungen oder anderen Einrichtungen, die Lernprozesse der Mitarbeitenden begleiten
- Menschen, die im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements und in Verbänden Lernprozesse von Erwachsenen unterstützen
Die Zielgruppe ist oder wird in der Bildungsarbeit mit Erwachsenen tätig, ohne dafür eine spezifische Bildung abgeschlossen zu haben
Wer kann teilnehmen? Zulassungsvoraussetzungen:
Es gibt keine Zulassungsvoraussetzung. Sie können ein Kontaktstudium also auch ohne Hochschulreife absolvieren. Es ist aber sinnvoll, wenn Sie schon Vorerfahrungen im Bereich der Erwachsenenbildung haben oder diese Erfahrungen während des Kontaktstudiums erwerben.
Methoden
Die Module werden durch ein Team von Wissenschaftler*innen und wissenschaftlich ausgebildeten, erfahrenen Praktiker*innen entwickelt und geleitet. Damit ist garantiert, dass Sie stets auf dem neuesten Stand der Wissenschaft studieren und sich für die Praxis relevantes Wissen aneignen.
Das Kontaktstudium wird als Kombination aus Präsenzveranstaltungen und angeleiteten Selbststudienphasen durchgeführt.
In den Präsenzveranstaltungen werden Sie zum einen Fachvorträge zu aktuellen wissenschaftlichen Theorien und Befunden hören, zum anderen werden hier die Vorteile der Lerngruppe genutzt.
Zusätzliche Informationen
Seminar 1
Lernen im Erwachsenenalter
Seminar 2
Die Potenziale der Gruppe nutzen
Seminar 3
Methoden der Bildungsarbeit mit Erwachsenen
Seminar 4
Bildungsprogramme und -veranstaltungen planen, durchführen und evaluieren
Seminar 5 und 6
Wahlseminare mit Referent:innen aus Hochschule und Bildungspraxis zur Auswahl, die gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs Erziehungswissenschaft, Studienrichtung Erwachsenenbildung/Weiterbildung, besucht werden. Die Themen hierzu werden im Seminar 1 vorgestellt. Im Wahlstudium können Sie individuelle Schwerpunkte setzen. Hier einige Beispiele aus den letzten Jahren:
- Bildungsprozesse im Kontext von Organisationsentwicklung
- Mitarbeitergespräche und Führungsfeedback
- Politische Bildung
- Transformative Learning
- Kulturelle Bildung
… und viele mehr.
Seminar 7
Abschluss
Aufbau
- Seminar: Lernen im Erwachsenenalter
- Seminar: Die Potenziale der Gruppe nutzen
- Seminar: Methoden der Bildungsarbeit mit Erwachsenen
- Seminar: Bildungsprogramme und -veranstaltungen planen, durchführen und evaluieren
Modulprüfung: Lernprozessreflexion
Seminar 5 und 6: Wahlseminare gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs Erziehungswissenschaft, Studienrichtung Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Die Themen hierzu werden im Seminar 1 vorgestellt. Im Wahlstudium können Sie individuelle Schwerpunkte setzen. Beispiele aus den letzten Jahren:
- Personalentwicklung (PE) Lernen im Prozess der Arbeit als Instrument der PE
- Erwachsenenbildung als artikuliertes Zeigen
- Professionalität in der Erwachsenenbildung
- Lernen Erwachsener in der ökologischen Krise
- KI in der erwachsenenpädagogischen Arbeit
- Weiterbildungsmanagement
- Burnout, helping professions and adult education
Seminar 7: Eigenes Leitbild und Kompetenzprofil entwickeln
Modulprüfung: Eigenes Leitbild und Kompetenzprofil
7. Seminar: Eigenes Leitbild und Kompetenzprofil entwickeln









